Gästebuch


Reviews

 

Die Band verbindet klassische Gitarrenmotive mit treibenden Drums und bluesigem Gesang. Wie schon auf dem Debüt bedient sich das Trio schamlos am Besten, was die Hardrock-Geschichte hergibt. Das Break in "Waiting For So Long" ist von Led Zeppelins "Whole Lotta Love" abgekupfert, das Riff von "Not Enough" ist dasselbe, auf dem AC/DCs "Let There Be Rock" aufbaut. Zahlreiche weitere Zitate von 38 Special über Great White bis hin zu ZZ Top sind vertreten. Dennoch machen The Force viel Spass. Das liegt in erster Linie am kernigen Gesang, dem unschlagbaren Grooven und den süffigen Melodien. Elliott spielt umwerfend gefühlvolle Gitarrensoli, und die Produktion von Haureins Schwiegersohn V.O. Pulver (Gurd) ist wieder Mal der Hammer. Kurzum: Für Freunde bluesgetränkter Rockmusik ist "Voodoo Cock's Revenge" ein Pflichtkauf. Fast 70 Minuten Southern-Roots-Hardrock erster Sahne. Schön auch der nostalgische Touch dank CD im Vinyl-Look.

music.ch


 

Die in der Schweiz ansässige deutsch, schweizerisch, britische Formation The Force hat die Hard-/Rock-/Blues-/Boogie-Southern-Gemeinde vor zwei Jahren mit ihrem großartigen Debut aufhorchen lassen und legt nun ihren "heiß" erwarteten Nachfolger vor. Leute, sie haben nochmal ein "paar Schippen" draufgelegt und begeistern mit einem wahrhaft fulminanten, handfesten, krachenden, druckvollen Power-Ritt durch die Gefilde des harten, massiven, southern-inspired (Heavy)Gitarren Bluesrocks, dass es nur so eine Freude ist. Das kocht an allen Ecken und Enden! Welch eine Intensität! Erneut eingespielt in der Trio-Besetzung des Erstlings (die drei gestandenen Rock-Veteranen Hanns "Haurein" Hanneken aus Norddeutschland am Schlagzeug, Beat Schaub aus der Schweiz am Bass und der britischen Sänger und Gitarrenhexer Mark Elliott, einem der jahrelang gefragtesten Studio-und Session-Musiker der Londoner Rockszene, der vor Jahren u.a. mit dem unvergessenen Rory Gallagher zusammenarbeitete) gelingt der Truppe abermals eine explosive, mit gewaltigen Gitarren-Attacken durchsetzte "Tour de force", die Erinnerungen an glorreiche Tage solcher Größen wie AC/DC, Molly Hatchet, Mountain, Foghat, ZZ Top Whitesnake und Steppenwolf wach werden lässt. Hier sind drei absolute, gestandene Profis am Werk, deren spieltechnische Kompetenz und Routine sich mit ihrem unersättlichen Hunger auf powernden Blues-Rock'n Roll paaren, und somit dieses so gewaltig kochende, "heiße" musikalische "Gebräu" entstehen lassen! Mark Elliott's rauer, kraftvoller Gesang ist geradezu prädestiniert für diese Mucke (teilweise klingt er wie eine Mischung aus Danny Joe Brown, Leslie West und David Coverdale) und seine großartige, massiv dominante Gitarrenarbeit "donnert" aus der Anlage wie ein tief fliegender Tornado-Jet über Eurem Musikzimmer. Hämmernde Drums und Basslinien in Verbindung mit "brüllenden" Gitarrenriffs und exzellenten Slide-Fills bestimmen den großartigen, schnörkellosen, straighten, voller Southern- und Biker-Flair steckenden, drückenden Bluesrocker "Back where I belong", dem Gitarrero Elliott natürlich gleich ein wahrhaft monströses Solo verpasst, dass die Saiten nur so zu glühen scheinen. Solche mächtigen Gitarrenläufe finden wir in praktisch jedem Song. Oftmals wirkt das wie regelrechte "Schlachten", -auch herrliche Double-/Twin-Leads sind immer wieder einmal zu hören-, die stetig den Eindruck vermitteln, als seien hier weit mehr als "nur" ein Gitarren("kämpfer") am Werk! Welch eine Vehemenz! Welch eine Wucht! Druck und Wucht darf man ohne Zweifel auch dem folgenden, erstklassigen "Move on" attestieren, dessen Riffs und Licks voller Heavy Zeppelin-Flair stecken. Dann der prächtige, fast 6-minütige, massive Heavy-Blues "Cryin' in the rain", dessen vor Kraft nur so strotzende, schwerblütige Riffs, Rhythmen und Gitarrenwände an allerbeste Mountain-Tage zu erinnern scheinen. Bleibt prima hängen, diese Nummer! Und es kocht! Die überschäumenden, glühenden Gitarrenausflüge in den Breaks (ergänzt von wunderbaren Twin-Licks) lassen alle Dämme brechen. Klasse! Wie auch beispielsweise die von tollen Gitarrenlinien umgebene, etwas ruhigere Blues-Ballade "After the storm", der hämmernde Rock-Kracher "Killing time" mit seinem feinen Southern-Flair (tolle Twin-Licks, mächtiges, fettes, flinkes Gitarrensolo), der Slide-und Riff-getränkte, direkt und geradeaus rockende Fetzer "Gambling man" mit seiner bestens zur Luftgitarren-Akrobatik und zum Headbangen geeigneten Power, der furiose "Thunder"-Rocker "Not enough" mit seinen treibenden Basslinien, den mächtig Gas gebenden Drums und den bollernden Gitarrenriffs, die wunderschöne, von herrlichen Double-Leads umgarnte, melodische, southern-inspirierte Power-Ballade "Long way from home" (klingt fast wie eine Art "Whitesnake goes Southern"), der von wirbelnden Gitarrenläufen geprägte, großartige, ordentlich abgehende Instrumental-Boogie "Voodoo cock's revenge", der trockene Riff-Kracher "Brother to brother", oder der höllische Uptempo Southern-/Boogie-/Blues-Rock'n Roll-Ritt "Be alright"! The Force machen ohne Kompromisse da weiter, wo sie mit ihrem Debut aufgehört haben, ja legen in puncto Songqualität, Spielfreude und Power vielleicht sogar noch einen "Tick" zu! Erneut ein starker, diesmal rund 67 Minuten währender, deftiger, dampfender, druckvoller (Heavy)-Blues-/Rock-/Boogie-/Power-Trip voller Southern- und Biker-Flair, der tierisch Laune macht!

baerchen records


 


"Remember the days, when sex was safe und music was dangerous", der Slogan gilt für die Band noch immer. Revolution pur ist angesagt, wenn Drummer Hanns Haurein öffentlich zugibt, dass er inzwischen vom ewigen Touren und vom Labelanbiedern die Schnauze gestrichen voll hat, vor allen Dingen dann, wenn nicht viel dabei rum kommt und man mit seinen eigenen Kompositionen möglicherweise zum Sklaven eines vermeintlich großen Unternehmens wird und die Gewinnmargen von dort diktiert werden. Das ist einfach nichts für dieses ehrliche Rocktrio, das zwischenzeitlich mit Dany Glinz zu einem Quartett angewachsen war. Der verließ die Band Ende des Jahres 2006 und so standen für das Einspielen des neuen Albums genau dieselben Musiker zur Verfügung wie eben auf dem Erstlingswerk.
Die Band um Ex-Vera Kaa-Schlagzeuger Hanns Haurein weiß, wo der Hammer hängt. Da haut man uns von Beginn an mit dem Eröffnungstrack "Back Where I Belong" handfeste und eingängige Riffs um die Ohren. Dazu Slides, dass die Schwarte kracht und die rauchige und knurrige Stimme von Mark Elliott vervollständigt den Song zu einem echten Kracher. Respekt! Dazu gibt es ordentlich Groove, der sich im Folgesong "Move On" ohne Pause fortsetzt. Der Bass walzt sich durch das Stück und der Hard Rock der Siebziger Jahre rockt so richtig aus der Hüfte und anschließend aus den hauseigenen Boxen.
Der Schrei nach ordentlichem Rock setzt sich mit "Cryin' In The Rain" fort, wobei mir beim Durchhören durchaus immer wieder der Titel vom Whitesnake-Album "Saints And Sinners" durch den Kopf geht. Richtig überzeugend kommt die Band bei "After The Storm" rüber. Das sind
Thin Lizzy-Sounds in bester Manier, wie sie die Altmeister kaum besser spielen konnten. Es verfestigt sich die Annahme, dass The Force mit dieser neuen Scheibe einen Volltreffer gelandet haben. So bluesig rockig und eingängig haben wir in der letzten Zeit nicht besonders viel zelebriert bekommen.
Ohnehin hat man sich nicht lumpen lassen. Man scheint vor lauter Ideen nur so zu sprühen, denn immerhin 15 Titel haben den Weg auf den Silberling gefunden. Das ist eine Menge Arbeit, aber im Little Creek Studio in der Schweiz lässt sich offensichtlich mit hoher Qualität aufnehmen.
Dazu kommt, dass der Sound fantastisch ist und es beim Abspielen von "Voodoo Cock's Revenge" so richtig in der eigenen Hütte qualmt. Die Songs sind überwiegend im Midtempo gehalten und wirklich jeder Einzelne versprüht einen Hauch von Esprit, der dem ehrlichen Rocker gut zu Gesicht stehen dürfte.
Wie schon beim Vorgänger auch, finden wir den einen oder anderen artverwandten Gitarrenriff von AC/DC, wobei dies auf Live-Aktivitäten von The Force neugierig machen sollte. Das rockt ganz einfach! Und wenn sich dann schöne und ins Ohr fräsende Soli dazu gesellen, ist der geneigte Fan an sich mehr als zufrieden. Aus der Rolle fällt auf dem neuen Album wirklich gar nichts. Das ist eine Hommage an die großen 70er-Rockzeiten in einem zeitlich angepassten und modernen Soundgewand. Es ist vollkommen wurst, ob man sich das stampfende "Put It Right Back" mit deutlichen Chorgesängen gibt oder das im Vergleich dazu rasante "Not Enough" (der AC/DC-Kracher "Let There Be Rock" lässt grüßen) gibt. Hinter allem steckt ein konsequentes und durchdachtes Songwriting, bei dem es der Band gelungen ist, Spielfreude, Groove und pure Rock'n'Roll-Energie an den Hörer weiter zu geben.
Balladen wirken zu keiner Phase kitschig ("Long Way From Home"), Boogie-Rhythmen bringen die Wände fast zum Einstürzen ("Voodoo Cock's Revenge") und das coole "Be Alright" macht eigentlich auch dem Letzten klar, dass hier eine wunderbare Scheibe entstanden ist. The Force machen keinen Hehl daraus, dass sie ihre Inspiration aus den 70er-Jahren ziehen. Da sind es Status Quo, die bereits genannten Thin Lizzy und AC/DC und in ruhigen Minuten Ann und Nancy Wilsons Heart. Im Boogie kommen die Großmeister von ZZ Top zur Geltung und wer aufmerksam zuhört, wird sicherlich noch den einen oder anderen Ideengeber finden. Geklaut ist hier wahrlich wenig. The Force ist es gelungen, auf ganz elegante Art und Weise große Musik neu aufzunehmen und dabei eine riesige Portion an eigenem Antrieb und Innovation mit einzubringen. Eine richtig geile Scheibe, voller gutem Hard Rock mit wohl dosierten und an den richtigen Stellen eingesetzten Ausflügen in den Südstaaten-Rock.
Gratulation in die Schweiz, meine Laune war heute Abend nicht vom Feinsten. Das hat sich jetzt nach mehrmaligem Hören geändert. Prost und auf ein Neues!!! Die Band hat übrigens mit Oni Logan (Ex-Lynch Mob) einen Sänger für anstehende Auftritte verpflichtet. Damit dürfte das Gitarrenspiel von Mark Elliott noch mehr zur Geltung kommen.

rocktimes.de

 

Mit dem zweiten Album setzt das europäische Rock-Trio (England, Deutschland, Schweiz) den eingeschlagenen Weg konsequent fort: Hard-/Heavyrock mit fetten Southern-Roots, herausragender Gitarrenarbeit und rauer Gesang von Mark Elliott und perfekt auf den Punkt gespielten Rhythmus-Teppich. 15 Songs im Geist der grossen 70er Bands wie Led Zeppelin, Thin Lizzy, Free etc. von GURD-Mastermind V.O. Pulver in modernen, überaus wuchtigen und fetten Sound verpackt. Bereits mit dem ersten Album "The Force" kassierte die Band durchweg höchstes Kritiker-Lob (in Auszügen nachzulesen unter ww.theforcewebsite.com) und etablierte sich auch international als eine der besten Bands in diesem Genre. "Voodoo Cock's Revenge" lässt bei Fans vorgenannter Stilrichtung kaum Wünsche offen. Von erdigen, mächtigen Desert-Mid-Temporockern über bluesige Balladen mit feinsten Harmonie-Gitarren (und überraschenden, mitunter fast schon Progrock-mässigen Arrangements) bis hin zu krachenden Rocksongs - alles mit hervorragendem Gespür für tolle Gesangsmelodien vorgetragen.

just for kicks music

 


Das höllische Trio “The Force” meldet sich mit dem brand neuen Longplayer “Voodoo Cock’s Revenge” zurück. Die England/Schweiz/Deutschland Formation unterstreicht was sie mit dem letzt jährigen Debut Album angefangen hat. Kerniger 70er Rock mit Südstaaten Einfluss. Als erstes sticht das geile Cover Design mal gleich ins Auge, so muss das sein, bravo Jungs! Gegeizt wurde auch bei den Songs nicht, gleich 15 Tracks schafften es auf ihr zweites Album und soundtechnisch gibt es auch wenig zu motzen. Im Gegensatz zum Debut, haben „The Force“ hier fast gänzlich auf ihren 80er Touch verzichtet, gespielt wird 70’s Stadion Rock ala „Thin Lizzy“ oder „Led Zeppelin“ was die Band auch verdammt gut beherrscht. Neben kernigen Rock Songs wie „Back Where I Belong“ oder „Cryin’ in the Rain“ wird zwischendurch auch mal die Blues Schiene gefahren und auch dieses Gebiet beherrschen „The Force“ in Perfektion wie man vielleicht als Beispiel am Song „After the Storm“ hören kann. Wie ihr wisst, haltet sich meine Euphorie für 70er Rock stark zurück, dieses Album weist allerdings ein 70er Flair auf, das kaum zu beschreiben ist. Ob mir die Zeit nun gefällt oder nicht, „Voodoo Cock’s Revenge“ hört sich einfach verflucht nochmals an, als ob es tatsächlich in den 70er aufgenommen wurde, das kann man in diesem Fall durchaus als grosses Kompliment ansehen. Die Riffs, die Solos, der Gesang, hier wird kompromisslos gerockt und mit der Harley geprotzt. Beim Sound von „The Force“ erscheinen bei mir Bilder von „Hell Angels“, heissen Oefen und leicht bekleideten Weiber, der perfekte Soundtrack also für die Route 66! Die CD solltet ihr dringend einmal probe hören, ich bin mir sicher der eint oder andere von euch, steht total auf diesen Sound. Musikalisch gesehen befindet sich „Voodoo Cock’s Revenge“ auf dem höchsten Niveau, nun sollte man nur noch einwenig 70er angefressen sein und dann knallt die Scheisse voll rein!
Anspieltipps: "Gambeling Man", "Waiting for so Long"

Autor: Vince sleazemetal.com

 


"Voodoo Cock's Revenge" - Was für ein Pfund! 15 Songs, kein einziger Ausfall, und die Liste der "zitierten" Bands aus 25 Jahren Rockgeschichte reicht von Whitesnake über Thin Lizzy, Y&T, Blue Murder, AC/DC, 38 Special, Tangier, Great White, Brother Cane, Molly Hatchet bis zu ZZ Top. Die Hammerproduktion knallt einem frontal entgegen. Frontmann Mark Elliott bewegt sich Gesangs-/Gitarrentechnisch in den Spären eines Dave Meniketti. Bassmann Beat Schaub sorgt für den Vorwärts-Groove und Drummer Hanns Haurein haut rein, was die Felle hergeben. Die Hard-Rock VÖ des Jahres, mehr (ausser der neuen Great White CD!) braucht es nicht um die Genre-Fans zufrieden zu stellen! "Gambling Man" und insbesondere die Power-Ballade "Long Way Home" - beides absolute Hymnen - haben obendrein das Zeug zu Rock-Klassikern zu werden!

www.southern-rock.de

 

 


70s style hardrock with blues-roots. Sounds as if Muddy Waters was f***ed by Jimmy Page in AC/DC's tourbus with Phil Lynott and Joe Bonamassa watching through the window.

CD Baby (USA)

 

The Force ist ein in der Schweiz gegründeter deutsch-britischer Zusammenschluss (Drummer Hanns Haurein und Gitarrist Mark Elliot), die mit Bassist Beat Schaub noch ihre Schweizer Komponente erhalten haben. So 2002 gegründet machten sie sich auf ihre gemeinsame Liebe bluesgetränkten Gitarrenrock auszuleben. Hat man sich anfänglich noch mit Cover-Versionen von Free, Joe Bonamassa, Popa Chubby, Robin Trower oder ZZ Top begnügt, kamen mit der Zeit immer mehr eigene Songs dazu, die so nach und nach das Live-Repertoire übernahmen. 2004 haben The Force ihre erste CD „First Takes“ live im Studio aufgenommen, die ausschließlich über die Homepage der Band (www.theforcewebsite.com) bezogen werden kann. Betrachten wir also mal „The Force“ als echtes Debüt, weswegen sich die strenge Miene gleich wieder etwas entspannt. An ihren Instrumenten macht den Herrschaften so schnell keiner was vor. Exzellent produziert kommen die fetten Riffs, die an Bands wie AC/DC, Foghat, Free, Krokus, Molly Hatchet oder ZZ Top erinnern, der pumpende Bass und ein vor Dynamik strotzendes Schlagzeug voll zur Geltung und verschmelzen zu einer Soundwand, die die Spielfreude herausstellt und einen mitreißt. Mark Elliott brilliert hier zudem nicht nur mit einer herausragenden Gitarrenarbeit, die teilweise zwar nicht sonderlich innovativ, aber dennoch ziemlich effektiv ist, sondern überzeugt auch mit seiner bluesgetränkten Stimme. Für Fans auf jeden Fall eine gute Wahl, hier macht man nichts falsch. Zu beziehen ist die einer LP nachempfundenen CD, die leider ohne Texte im Booklet auskommen muss, beim Mailorder in Heiligenstedten (www.justforkicks.de). Würde abschließend nur mal gerne wissen, ob der Bookletspruch “Remeber the days when sex was safe and music was dangerous” wirklich ernst gemeint ist?!
Bewertung: 7 von 10 Punkten

OBLIVEON - Metal und Gothic Magazin-

Live Review The Force Support von M3, Z 7 Pratteln -11.12.05-

Dieser eisige Sonntagabend stand ganz im Zeichen von bluesigen und rockigen Rhythmen. Als erstes gingen The Force auf die Bühne, die mit ihrem stark verwurzelten 70er Sound, der perfekte Einstieg für M3 war. Rein von der technischen Seite ist The Force eine absolut bemerkenswerte Combo, die durch einen fetten Sound zu überzeugen wusste. Trotz der ab und zu durchschimmernden AC/DC-Vibes spielt das Quartett sehr eigenständig und präsentierte mit Don't Believe A Word von Thin Lizzy einen passenden Coversong. Optisch passt das Outfit, Marke Street-Rebel-Look, perfekt zur musikalischen Umsetzung und ich denke, wir werden zukünftig noch einiges von The Force hören.

"Remember the days, when sex was safe und music was dangerous", das ist der Spruch, der mich auf der Cover-Innenseite einer CD anspricht, die kürzlich von einer Band aus der Schweiz herein kam. Die Formation heißt The Force. Dabei handelt es sich um ein Trio, welches von der Besetzung her nicht unerfahren ist. Da haben wir zum einen Sänger und Gitarrist Marc Elliott, ein Engländer, der in der Londoner Szene als Session- und Studiomusiker sehr gefragt ist. Des Weiteren spielt Beat Schaub die Bassgitarre. Er ist Schweizer und genießt in seinem Land einen ausgezeichneten Ruf als Bassist. Und um der Band dann endgültig internationales Flair zu verleihen, spielt Hanns Haurein aus Deutschland die Drums. Ob der Name des Schlagzeugers jetzt reiner Zufall ist, muss ich erst erfragen. Diese erste offizielle CD von The Force hat es in sich. Aufgenommen im 'Little Creek Studio' in Gelterkinden in der Schweiz, kommt da ein richtig kerniger, kraftvoller Blues-Hard Rock zu uns. Dazu gibt es typischen Southern Rock und das alles mit einem richtig guten Sound. Die Musiker scheinen meines Erachtens von so großen Bands wie Lynyrd Skynyrd, ZZ Top und ein bisschen Thin Lizzy u.ä. beeinflusst. Die Album-Rückseite ließ so etwas auch schon erahnen, denn da entdecke ich die Band im Südstaaten-Look mit einer Fender Stratocaster und einem Fender Precision bewaffnet, dazu im Hintergrund einen abgestellten Harley-Chopper. The Force sagen "Cheers" zu ihren Ladies und bieten bereits mit dem ersten Song "Feel Alright (On A Saturday Night)" einen richtig straighten Südstaaten-Rock 'n' Roller. Was sofort auffällt, ist dieser typische 'dreckige' Gitarrensound, der eben bei der Kombination Fender und Marshall heraus kommt. "Bad Luck" ist ein harter und kompromissloser Blues. Und ob jetzt bei "Stray Dogs" AC/DC oder die Eidgenossen von Krokus als stilistischer Pate zur Verfügung standen, ist an sich auch egal. Fakt ist, dass das mächtig rockt. In "Wild Horses" wird das Blues-Schema etwas ruhiger angegangen und mit "When The Night Comes Down" gibt es einen tollen Boogie, der mich an ZZ Top erinnert. An diesen Beschreibungen merkt man, so glaube ich, worum es der Band geht. Auch wenn zum Ende der CD mit dem Song "Woman On My Mind" ein typischer Hard Rock vorliegt, glaube ich, dass The Force nicht das Rad neu erfinden wollen. Sie spielen offensichtlich die Musik, die ihnen Spaß macht und mit der sie verwurzelt und von der sie beeinflusst sind. Ganz besonders gut kann ich mir vorstellen, dass die Combo live gut kommt und schon jetzt habe ich beschlossen, eine erste Möglichkeit dahingehend zu nutzen, der Band einen Besuch abzustatten. Hier bleibt kein Fuß still stehen und auf der Platte gibt es für mich keinen Ausfall. Eine echte Vollbedienung in Sachen 'ehrliche harte Rockmusik'. Leider wird solchen Bands zu wenig Beachtung geschenkt, denn hier spielt wohl auch echtes Lebensgefühl noch eine wichtige Rolle. Die Band hatte im Jahr 2004 bereits eine EP mit 6 Liedern eingespielt. Diese als auch das Album kann man im bandeigenen Shop über die Homepage beziehen. In Deutschland wird das besprochene Album von 'Bärchen Records' und dem 'SRA Musicshop' vertrieben. Schöner Geheimtipp (noch!) und ein Gruß in die Schweiz. "Born to be wild!!!"

Ralf 'Jogi' Ruhenstroth -www.rocktimes.de-

THE FORCE – The force
Earforce/Disctrade
Hinter dieser Band steckt eine interessante Geschichte. Vor rund vier Jahren trafen sich der britische Gitarrist und Sänger Mark Elliot, der deutsche Drummer Hanns Haurein und der Schweizer Bassist Beat Schaub, die nicht nur alle in unserer Alpenrepublik wohnhaft sind, sondern alle schon in nationalen Projekten involviert waren (zum Beispiel zusammen mit Berühmtheiten wie Marc Storace, Mani Maurer, Vera Kaa, Polo Hofer, Fernando von Arb oder Tony Castell) - Die gemeinsame Liebe zu den grossen Hardrock Acts der 70er, wie Led Zeppelin, Free, Thin Lizzy oder Lynyrd Skynyrd, verband die Drei und führte zur Gründung von The Force. Zwischenzeitlich war man in den europäischen Clubs unterwegs und als Band von Bob Tench (Humple Pie), verfolgte aber auch immer das Ziel, als eigenständige Band Fuss zu fassen. Nun liegt das erste offizielle Studio-Album vor, das in den "Little Creek Studios" von H. Haurein's Schwiegersohn V.O. Pulver, seines Zeichens Chef der Metal-Formation Gurd, aufgenommen und mit dessen Mithilfe auch produziert wurde. Musikalisch bewegen sich The Force im Umfeld ihrer Lieblingsbands, das heisst tief in den 70ern verwurzelt, "when sex was safe and music was dangerous", wie sie selber sagen. Zwölf verhältnismässig harte, von Blues durchtränkte Nummern hat die Formation aufgenommen. Hart bedeutet in dem Fall eben ganz klar Hardrock und nicht nur Rock. Ebenso deutlich ist eine Schlagseite in Richtung Southern Rock der Marke Molly Hatchet, 38 Special oder eben Lynyrd Skynyrd auszumachen. Die Tracks verbreiten mit tiefgehendem Groove und dem Flair für's Wesentliche, das berühmte, mit Rauchschwaden und Whiskey-Geruch durchsetzte Club Feeling. Durch die erkennbare Spielfreude, wird das live bestimmt noch besser rüber kommen. Veranstalter von Biker Treff's sollten sich für den kommenden Sommer schon mal mit der Band in Verbindung setzen.
Punkte: 9.2 von 10

Chris C., Metalfactory

Die Schweiz rockt, zu diesem Fazit muß man kommen, wenn man all die Stereotypen wie Alphorn, Käse & geheime Schließfächer außen vor läßt und sich das neue Album der High Energy-Rocker THE FORCE zu Gemüte führt. Die international besetzte Band steht in Tradition der großen ehrlichen Rockformationen, wie u a Led Zeppelin, Free, Thin Lizzy & Lynyrd Skynyrd. Erfreulicherweise hört man das auch den zwölf Songs an, die mit viel Gefühl und noch mehr Power aus den Boxen knallen. Es sind harte, bluesgetränkte Rocksongs Gitarrenarbeit und einem sehr kraftvollen Sänger. Jetzt bedarf es nur noch etwas positive Presse und wir sollten die sympathischen Rocker bald auch im größeren Rahmen sehen - verdient haben sie es!

Just For Kicks (D)

"Remember the days when sex was safe and music was dangerous"... - tolles Motto des großartigen, in der Schweiz ansässigen, multi-nationalen Trios "The Force" um die 3 gestandenen Rock-Veteranen Hanns "Haurein" Hanneken aus Norddeutschland am Schlagzeug, Beat Schaub aus der Schweiz am Bass und dem britischen Sänger und Meistergitarristen Mark Elliott, einem der jahrelang gefragtesten Studio-und Session-Musiker der Londoner Rockszene, der vor Jahren u.a. mit dem unvergessenen Rory Gallagher zusammenarbeitete. Wow, und was liefert diese Truppe für ein, im wahrsten Sinne des Wortes, "Hammer"-Debut ab, wie es amerikanischer und professioneller nicht klingen kann: Schnörkelloser, massiver, druckvoller, von gewaltigen, "hämmernden" Riffs geprägter, kochender, fetter, voller Southern Rock-Flavour und Biker-Flair steckender, beinharter, "ass-kicking" Gitarren-/Blues-/Boogie-Rock, dessen Intensität einen mit einer solchen Power in den vermeintlichen "Harley-Sattel" drückt, daß es nur so raucht! Da werden Erinnerungen wach an Bands wie Molly Hatchet, ZZ Top, Mountain, Steppenwolf, Foghat, Free und Thin Lizzy, aber auch an jüngere Bluesrock-Größen, wie beispielsweise Joe Bonamassa! Und doch entwickeln The Force aus all diesen Stilelementen ihr ganz eigenes Ding, das wie ein präzises, aber mächtig dampfendes Schweizer Uhrwerk seine Runden dreht! Die 3 sind exzellente, wie gesagt, ungemein erfahrene Musiker, immer noch hungrig den puren, harten, dreckigen und ungezwungenen Rock'n Roll zu zelebrieren. Großartig Mark Elliott's rauer, kraftvoller Gesang, der geradezu prädestiniert für dieser Art von Musik ist, und seine fantastische, fulminante und virtuose Gitarrenarbeit. Zum Teil hat man den Eindruck, als seien hier weit mehr als nur ein Gitarrist am Werk, so drückend, dominant und wild "faucht" schallt einem dieses massive "Gitarrengebrüll" entgegen! Wie die röhrenden Motoren einer Armada von Harleys, die sich unaufhaltsam ihren Weg entlang endloser Highways bahnen. Dazu prächtige, pumpende und antreibende Basslinien, sowie Hanns Haurein's trockene, ungemein dynamische und powernde Bedienung der Schlaginstrumente! Diese Musik verfügt nicht nur über eine gewaltige Kraft, sondern vermittelt auch ein wunderbares Gefühl von unbeschwerter Freiheit! Rock'n Roll rules! Los geht's mit dem voller Southern-/Biker-Flair steckenden, donnernden Bluesrock-Riff-Kracher "Feel alright (on a Saturday night), der uns gleich von der ersten Sekunde an erwartungsvoll auf die folgenden 51 Minuten einstimmt, die dann auch in puncto ehrlicher, kochender Bluesrock-/Boogie-Konsequenz keine Wünsche offen lassen! Es folgt mit dem bärenstarken "Bad luck", ein packender, schwerer Heavy-Bluesrocker, dessen raue, monströse Riffs und Licks direkt ins Blut gehen! Zudem begeistert Elliott mit glühenden, fetten Slide-Attacken! Krachende Schlagzeug-Rhythmen, kantige, schwer brodelnde Riffs und ein mächtige Gitarren-Gewitter dominieren das anschließende "Stray dogs", ehe die Jungs bei dem morz abgehenden "Ain't talking about love" mit Vehemenz das Gaspedal durchdrücken! Ein überschäumender, rasanter Blues-Southern-Rock'n Roll-Boogie-Ritt, der wie ein unaufhaltsamer "Boogie-Train" in unsere Gehörgänge rauscht und sich dort ohne Gnade seinen Weg der Begeisterung bahnt! Große Klasse! Wie auch die famose, von satten Heavy Twin-Gitarren umsäumte, ungemein kraftvolle, durchaus harte, raue, aber auch voller Gefühl und Melodik steckende, 6 1/2-minütige Slow Blues-Nummer "Wild horses" mit ihren exzellenten, furios wirbelnden, voller Classic Rock-Flair steckenden Gitarrensoli, die einmal mehr Elliott's Klasse an den 6 Saiten eindrucksvoll unter Beweis stellen. 1 A-Blues-Boogie voller Dampf und feinem Southern-Flair steht dann wieder mit "When the night comes down" und "Boogie on down" auf dem Programm. So geht es munter weiter! Bis zum Ende des Albums ziehen die Burschen ihr Ding kompromißlos durch. Es gibt quasi keine Verschnaufpause! Ein toller, harter, dreckiger, southern-inspirierter, kochender Groove-Blues-Boogie-Rock'n Roll"- Ritt, der für Furore sorgen und "The Force" schnell einen festen Platz in den Herzen der Genre-Fans einbringen dürfte! Stark!

Bärchen Records (D)

Das R&B-Kraftpaket «The Force» lässt auf ihrer gleichnamigen neuen CD keine Wünsche offen. Die musikalische Palette der routinierten vierköpfigen Gitarrenband reicht vom straighten Boogie über kernigen Hardrock bis zum melodischen Blues.

Sänger und Gitarrist Mark Elliot, Bassist Beat Schaub, Drummer Hanns Haurein und Gitarrist Dany Glinz sind dem Musikfan durch ihre längjährige Arbeit bei verschiedenen renomierten Acts wie etwa «Rory Gallagher», «Krokus», «Vera Kaa Band» oder «Company Of Wolfes» bekannt. 12 starke, professionell eingespielte Songs präsentieren «The Force» in orginalgetreuer Rockmanier. Durch eine gekonnte Mischung aus traditionellem Rockhandwerk und moderner Produktion ist ein zeitgemässes Produkt bewährter, echter Rockmusik entstanden. Schnörkellose Arrangements und starke Emotionen transportieren ein Lebnsgefühl das die Band in eingenen Worten wie folgt umschreibt: «Remember the days when Sex was safe and music was dangerous!». Allerdings schwingt dabei eher Selbstironie als Wehmut mit und «The Force» ist sicher mehr von Morgen als von Gestern.

www.rfv.ch

Die Freude an meiner Lieblingsmusik (neben Southern Rock selbstredend) haben mir in den letzten Jahren immer wieder einige olle Säcke ziemlich verleidet. Zuletzt Pat Travers mit seinen unmotivierten Haudrauf-Bluesrock Produktionen. Null Boogie, kein Groove, no Soul, just Guitar-Overkill und tausendfach wiedergekäute Standards. Sogar viele der nachrückenden Junghelden ergehen sich in endlose Blues-Scharmützel und vergessen den Grund, aus dem ich eigentlich hier bin: Ich will Spaß!
Entsprechend vorsichtig legt man heutzutage Bluesrock-CDs auf und macht sich vorsichtshalber schon mal auf eine weitere gepflegte Stunde Langeweile gefasst. Vor allem, wenn die Protagonisten schon ein paar (mehr) Jährchen in der einschlägigen Tretmühle hinter sich haben.

THE FORCE kommen aus der Schweiz und bestehen aus einem Engländer, einem Osnabrücker - dessen Nachname mich nicht zu Wortspielen verleiten wird! - und dem obligaten Quoten-Schweizer. Alle drei haben eine lange Vita, manche Namen darin tauchen immer wieder auf (z.B. KROKUS und die auch bei uns bekannte NDW-Band VERA KAA), andere klingen in den Ohren des Spezialisten mächtig beeindruckend (COMPANY OF WOLVES und natürlich Rory Gallagher, genau wie Bob Tench von HUMBLE PIE), aber all das verrät ja nichts über das Potential einer Band.
Also, ich sag's gleich, seit "Have Mercy!" von BOOGIE STUFF ging mir keine Blues'n'Boogie CD mehr so rein wie dieses Debut von THE FORCE. Liebe Gleichdenkende, ist es nicht der Hammer, wenn man nach 30 Sekunden des ersten Songs die Luftgitarre aufbläst?

Diese erste Nummer heißt Feel Alright (On A Saturday Night) und ist textlich gesehen natürlich ein Kalauer. Erstens: Warum nur Samstagabends? Zweitens: Den Song hat in leicht anderer Form und zur Befriedigung allerniedrigster Bedürfnisse der Münchner Mega-Gitarrist Charly Braun schon vor 25 Jahren gespielt. Will sagen: Mit so einem Brecher wird man auch in 100 Jahren noch das Volk auf die Beine bringen. Man muss dieses Volk nur zum Propheten tragen, denn das hier ist hard rockin' Boogie aus dem Rock'n'Roll-Handelsvertreter-Musterkoffer. Gitarrist Mark Elliott (hab ich den nicht irgendwann mal im Vorprogramm einer geilen Band, möglicherweise Gallagher, gesehen?) packt alles aus, was ein Gitarrist dieser Provenienz auspacken kann - und zwar ohne entnervendes Vaughan-Fendergetöse.
Aber das ist nur der Anfang. In der Folge ergehen sich die drei Basisrocker in heftigstem Blueslärm, Kollege Ipach sagt etwas von "vorhersehbar", was zweifelsohne stimmt, aber aufgrund seiner Frische und Intensität in dieser Form ein Highlight darstellt. Da treten Ähnlichkeiten zu genanntem Pat Travers auf, Rick Derringer und Johnny Winter dürfen nicht unerwähnt bleiben, allerdings auch so manche Kapelle mit Hardrock-Wurzeln erscheint auf dem Schirm. Der Unterschied ist einfach, dass THE FORCE diesen an sich altbackenen Stoff fröhlich, unbekümmert und wie soeben erfunden an den Mann bringen. Keine Materialschlachten, nur ein fettes Trio im Spielwahn.

Elliott hat die Befähigung, ganz alleine wie zwei Gitarristen zu klingen. Dabei kommen in Verbindung mit seiner Stimme zwangsläufig Gedanken an THIN LIZZY auf. Siehe z.B. Ain't Talking About Love, ein gewaltiges Riffmonster. Dazwischen immer wieder ein Boogie wie When The Night Comes Down, gnadenloses Solo übrigens, ein paar Southern-Exzesse (für die Unwissenden: das ist immer dann, wenn eine Band im Gleichschritt nach vorne marschiert und etwaiges Unkraut niederstampft), dann doch zwei SRV-Klone mit Boogie On Down und Double Trouble, und wieder Blues'n'Boogie.

"The Force" ist ein Klopfer erster Güte. Rock & Roll, gespickt mit allen Klischees der letzten Jahrzehnte, einer sensationell simplen Message, das aber aktuellst und sympathisch rübergebracht und deswegen so geil. Außerdem ist die CD hervorragend produziert.
Der allergrößte Blödsinn zum Schluss: Diese CD ist, als wäre die Zeit stehen geblieben und alles noch so wie früher [so weit, so gut]. Im Cover steht "Remember the days when sex was safe and music was dangerous". Wenn Rock & Roll sicher und Sex nicht mehr gefährlich ist, können wir uns erschießen. Oder steht hier wer auf Marc Terenzi und Sarah Connor?


Fred Schmidtlein, Home of Rock (D)

The Force - The Force (Earforce)

Lynyrd Skynyrd, ZZ Top, Free, Thin Lizzy – alles große Namen und definitiv auch Inspirationsquellen für die deutsch-schweizerische Blues & Southern Rock-Kapelle The Force, die mit ihrem zweiten Album, schlicht und einfach „The Force“ betitelt, ein echtes Klasse-Werk auf den Markt gebracht haben. Es mag so klischeehaft klingen, aber es ist tatsächlich so: Hier werden die besten Elemente des knackigen Suisse-Hardrock mit den Ingredienzen der ganz großen Namen kombiniert, darunter auch Riff-Rock-Kapellen wie AC/DC und Krokus. Dreckiger Sound, eine herrliche Atmosphäre und genügend Eier, um sich gegen die starke (u.a. einheimische) Konkurrenz zu behaupten. Dazu eine unheimliche Partytauglichkeit in Stücken wie „Feel Alright (On A Saturday Night)“ und dem schwungvollen „Ain’t Talking About Love“ (kein Van Halen-Cover!). Das ist „The Force“! An Melodien wird auch nicht gespart, so dass „Wild Horses“ und „Double Trouble“ sich rasch zu tollen Ohrwürmern entwickeln. „Zu Stücken wie „Bad Luck“ und „Boogie On Down“ hingegen darf das Tanzbein geschwungen werden. Und wem dies immer noch nicht cool genug ist, der kann sich ja vom recht harten „Stray Dogs“ den Hintern versohlen lassen. Leute, das ist ein Album, über das man nicht viele Worte verlieren muss. Lest euch die Bandnamen eingangs der Rezension durch, stellt euch die Stimmung einer Lynyrd Skynyrd-Show vor und versüßt euch nach der Anschaffung dieses tollen Kleinods einige Stunden mit dem coolen Rock & Roll von The Force. Auf solch eine relaxte Platte sollten selbst die ganzen populären Jam-Rock-Bands aus den Staaten neidisch sein. Oh Yeah!

Autor: [deadnextdoor], Walls Of Fire (D) -online magazine-

Das in der Schweiz ansässige Trio THE FORCE sieht sich in der Tradition alter Blues-/Hardrock-Helden wie Free, Jeff Beck, Robin Trower, ZZ Top, Led Zeppelin, Thin Lizzy oder Lynyrd Skynyrd und legt mit dem gleichnamigen Album ein grundsolides Debut vor.
Wer auf satte, bluesgetränkte Gitarren, heisere, versoffene Vocals und groovende Drums steht kann hier nichts falsch machen. Äusserst professionell produzierte CD.
7.5 Punkte

Götz Kühnemund, Rockhard

Der Leitsatz der Vollblut Rocker: “Remember the Days when Sex was Safe and the Music was Dangerous” der im Booklet steht, passt wirklich wie die Faust aufs Auge zu “The Force”. Mit ihrem fetten 70/80er Sound erinnern sie unweigerlich an die goldenen Tage wo noch echte Rocker auf der Bühne standen, eine Gitarre in der einen, eine Whiskey Flasche in der anderen Hand und in der dritten ein Weibsbild gehalten wurde. Das pure Gegenteil also zu heute, wo die Bands aussehen wie Jura Studenten und auf Teufel komm raus, alle möglichen Stile vermischen wollen. „The Force“ spielen satten Südstaaten Hardrock mit einer Priese Blues, wie man beim Song „Bad Luck“ unschwer erkennen kann. Wer wie ich nicht auf Blues steht, bekommt dennoch eine volle Dröhnung Hard Rock verpasst. „The Force“ leben in der Schweiz, doch ausser Basser „Beat Schaub“ hat keiner der Jungs den Schweizer Pass. „Mark Elliot“ stammt aus England und Drummer „Hanns Haurein“ aus Deutschland. Der Opener „Feel Alright“ hört sich doch schon ganz cool an, noch besser gefällt mir allerdings „Stray Dogs“ und das schnelle „Ain´t Talking About Love“ nicht zu verwechseln mit dem „Van Halen“ Hit. Das Album wurde in Geltenkinden/Schweiz im „Little Greek Studio“ aufgenommen und die Produktion ist wirklich perfekt für den Sound von „The Force“. „Wild Horses“ ist eine waschechte Blues Ballade, hört sich nicht verkehrt an, aber nicht ganz so mein Fall. Mir behagen eher die rockigen Songs und davon gibt es hier ja genug, da hätten wir mal „When the Night comes Down“, toller Groove, „Double Trouble“ welches mit coolem Gitarren Spiel entzückt oder „Road to Nowhere“. Um das Album wirklich zu lieben, sollte man schon ein gewisses Flair für Blues Rock aufweisen, den Namen „John Lee Hooker“ sollte man zumindest schon mal gehört haben. Mir persönlich gefällt die Scheibe sehr gut, musikalisch ast rein und mit einem 100 % 80´s Touch.

Vince -sleaze-metal.com (D) -Online Magazin-

Mit britischem Sänger / Gitarristen, Schweizer Bassisten und deutschem Drummer liefert dieses in der Schweiz beheimatete Hard-Rock Trio eine 1a CD ab. Der kompakte Hammer-Sound aus fetten Brat-Riff-Gitarren, prägnanten Soli (immer auf die 12!), und präzise aufeinander eingespielter Rhythmustruppe erinnert gekonnt und dezent an die Hochzeiten solcher Band wie Thin Lizzy (4. & 6. - jeweils mit "Monster-Grooves" und wilden Gitarren-Leads), Molly Hatchet (1.), Krokus (3.,10.), Victory (12.) oder Great White (5.) ohne jemals abzukupfern. Tolle Produktion - ein Sound wie eine Wand - und unglaubliche Spielfreude machen die Scheibe zum absoluten Tipp für Fans (nicht nur) der genannten Bands!

www.southern-rock.de

Handgemachten, ehrlichen Gitarrenrock gibts, wenn sich Freunde bluesverwurzelter Bands wie Led Zeppelin, Free, Thin Lizzy oder Lynyrd Skynyrd zusammentun. Das Trio THE FORCE macht genau diese Musik (...) und bietet hier entgegen dem gängigen Trend 12 harte, bluesgetränkte Rocksongs.

H. Elias Fröhlich, BLICK

"The Force" ist harte, bluesgetränkte Rockmusik mit solider Gitarrenarbeit und ebensolchem Rhythmusfundament. Das Ganze ist direkt und schnörkellos aufgenommen, klingt rauh und energiegeladen. Elliott hat eine rauchige Bluesstimme, die perfekt dazu passt. Der Sound ist nicht sehr innovativ, aber effektiv. Wunderschön zum Beispiel ist "Wild Horses" mit der süffigen Gitarrenmelodie. Aber es fallen einem gleich dutzendweise Bands ein, nach denen die Force-Gitarrenriffs klingen. Allen voran AC/DC, Stevie Ray Vaughan und auch Krokus. Der Refrain von "Bad Luck" klingt nach "Voodoo Chile" von Jimi Hendrix, das Riff zu "Boogie On Down " ist von Vaughan abgekupfert und "Road To Nowhere" kennt man als "Never Walk Alone" von Steve Lukather. Dennoch überzeugt das Album, weil es einfach geil gemacht ist.

Rolf Zellweger, Redaktion music.ch

Es ist 6.30 Uhr und ich setze mich in mein Auto um den allmorgendlichen Arbeitsweg anzutreten. Zuhause habe ich mir noch die Scheibe von THE FORCE eingepackt. Also los Richtung Buero und THE FORCE in den CD-Player geschoben... Die ersten Klaenge kommen gut rein: Knackiger Rock mit einer deftigen Prise Blues vermischt. Die Stimme des Saengers klingt rauh und passt perfekt zum Sound. Doch nach ein paar Songs habe ich das Gefuehl, dass hier etwas die Frische und die Spontanitaet fehlt. Auch der Saenger scheint etwas limitiert, auch wenn ich seine rauhe Stimme eigentlich mag. Auf der Fahrt zu meinem Buero komme ich bis Song Nr. 6, also geht’s weiter am Abend kurz nach 17 Uhr, als ich mich wieder auf den Heimweg begebe. Ja, irgendwie fehlt hier was... Die Band scheint zu sehr konzentiert auf das spielen der Songs und laesst dadurch scheinbar jeden Anflug von Spontanitaet im Keim ersticken. Eigentlich schade. Doch was sagt schon ein einziger Hoer-Durchgang aus? Also hab ich am darauf folgenden Tag die Scheibe ins Buero genommen und gleich mal 8 Stunden im Non-Stop-Verfahren auf mich wirken lassen. Letztendlich kann ich sagen, dass das Gefuehl der fehlenden Frische mit der Zeit wieder verschwindet – man beginnt sich nach und nach im THE FORCE-Universum wohl zu fuehlen. Das Rad wird hier zwar nicht neu erfunden (geht bei dieser Stilrichtung ja auch nicht mehr wirklich), doch was die Jungs machen, machen Sie gut. Eigentlich auch kein Wunder, musizieren hier naemlich Herren, die schon mit einigen bekannten Acts zu tun hatten, so z.B. Marc Storace, Vera Kaa, Rory Gallagher etc. Wer auf schnoerkellosen, blues-getraenkten Rock steht, soll sich dieses Scheibe von THE FORCE (bestehend aus Mark Elliot, Beat Schaub, Hanns Haurein und Dany Glinz) mal zu Gemuete fuehren. Wunder darf hier keiner erwarten, doch Anhaenger der oben genannten Stilrichtung finden bei THE FORCE durchaus saettigende Kost. Ich habe jedoch die vage Vermutung, das die Band live noch eine Spur besser rueberkommt als auf CD. 7 Punkte

Ralph, Medazzarock (CH)

Urwüchsige Musik made in Switzerland - Teil 25452. Nach Krokus, Gotthard, Shakra und dem unübersehbaren Rest der schweizer Genrefamilie, probieren nun auch The Force ein Stückchen vom Hard Rock-Emmentaler abzubekommen. Im Gegensatz zu den namhaften Kollegen garniert das Trio seinen Sound noch zusätzlich mit einer Extraportion Boogie-, Blues- und Southernrock-Elementen, was das Material bewusst von dem ihrer bekannten Landsmännern etwas abhebt. Die daraus resultierende Mischung ist handwerklich hervorragend in Szene gesetzt und erinnert, wie treffend im CD-Booklet angekündigt, an Zeiten, in denen der Sex noch sicher und die Musik noch gefährlich war. Die zwölf ohne Ausfall über die Runden kommenden Songs sind demnach also quasi prädestiniert, diverse Bikerfestivals zum Beben zu bringen oder eben Fans von Bands wie Molly Hatchet die Wartezeit bis zur nächsten Scheibe ihrer Lieblinge etwas zu verkürzen. Genau darin liegt leider auch das größte Manko von The Force: Man wird beim Genuss des selbstbetitelten Werks einfach das Geühl nicht los, jedes Riff bzw. Refrain schon einmal irgendwo anders gehört zu haben. Aber wie sagte Konfuzius doch einst: "Auch gut abkupfern will gelernt sein". Und deshalb kann man The Force wohl ohne schlechtes Gewissen jedem Fan traditioneller Hard Rock-Musik ans Herz legen.

Manuel Liebler -www.musikansich.de-