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| Die Band verbindet klassische Gitarrenmotive
mit treibenden Drums und bluesigem Gesang. Wie schon auf dem Debüt
bedient sich das Trio schamlos am Besten, was die Hardrock-Geschichte
hergibt. Das Break in "Waiting For So Long" ist von
Led Zeppelins "Whole Lotta Love" abgekupfert, das Riff
von "Not Enough" ist dasselbe, auf dem AC/DCs "Let
There Be Rock" aufbaut. Zahlreiche weitere Zitate von 38
Special über Great White bis hin zu ZZ Top sind vertreten.
Dennoch machen The Force viel Spass. Das liegt in erster Linie
am kernigen Gesang, dem unschlagbaren Grooven und den süffigen
Melodien. Elliott spielt umwerfend gefühlvolle Gitarrensoli,
und die Produktion von Haureins Schwiegersohn V.O. Pulver (Gurd)
ist wieder Mal der Hammer. Kurzum: Für Freunde bluesgetränkter
Rockmusik ist "Voodoo Cock's Revenge" ein Pflichtkauf.
Fast 70 Minuten Southern-Roots-Hardrock erster Sahne. Schön
auch der nostalgische Touch dank CD im Vinyl-Look.
music.ch
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| Die in der Schweiz ansässige
deutsch, schweizerisch, britische Formation The Force hat die
Hard-/Rock-/Blues-/Boogie-Southern-Gemeinde vor zwei Jahren mit
ihrem großartigen Debut aufhorchen lassen und legt nun ihren
"heiß" erwarteten Nachfolger vor. Leute, sie haben
nochmal ein "paar Schippen" draufgelegt und begeistern
mit einem wahrhaft fulminanten, handfesten, krachenden, druckvollen
Power-Ritt durch die Gefilde des harten, massiven, southern-inspired
(Heavy)Gitarren Bluesrocks, dass es nur so eine Freude ist. Das
kocht an allen Ecken und Enden! Welch eine Intensität! Erneut
eingespielt in der Trio-Besetzung des Erstlings (die drei gestandenen
Rock-Veteranen Hanns "Haurein" Hanneken aus Norddeutschland
am Schlagzeug, Beat Schaub aus der Schweiz am Bass und der britischen
Sänger und Gitarrenhexer Mark Elliott, einem der jahrelang
gefragtesten Studio-und Session-Musiker der Londoner Rockszene,
der vor Jahren u.a. mit dem unvergessenen Rory Gallagher zusammenarbeitete)
gelingt der Truppe abermals eine explosive, mit gewaltigen Gitarren-Attacken
durchsetzte "Tour de force", die Erinnerungen an glorreiche
Tage solcher Größen wie AC/DC, Molly Hatchet, Mountain,
Foghat, ZZ Top Whitesnake und Steppenwolf wach werden lässt.
Hier sind drei absolute, gestandene Profis am Werk, deren spieltechnische
Kompetenz und Routine sich mit ihrem unersättlichen Hunger
auf powernden Blues-Rock'n Roll paaren, und somit dieses so gewaltig
kochende, "heiße" musikalische "Gebräu"
entstehen lassen! Mark Elliott's rauer, kraftvoller Gesang ist
geradezu prädestiniert für diese Mucke (teilweise klingt
er wie eine Mischung aus Danny Joe Brown, Leslie West und David
Coverdale) und seine großartige, massiv dominante Gitarrenarbeit
"donnert" aus der Anlage wie ein tief fliegender Tornado-Jet
über Eurem Musikzimmer. Hämmernde Drums und Basslinien
in Verbindung mit "brüllenden" Gitarrenriffs und
exzellenten Slide-Fills bestimmen den großartigen, schnörkellosen,
straighten, voller Southern- und Biker-Flair steckenden, drückenden
Bluesrocker "Back where I belong", dem Gitarrero Elliott
natürlich gleich ein wahrhaft monströses Solo verpasst,
dass die Saiten nur so zu glühen scheinen. Solche mächtigen
Gitarrenläufe finden wir in praktisch jedem Song. Oftmals
wirkt das wie regelrechte "Schlachten", -auch herrliche
Double-/Twin-Leads sind immer wieder einmal zu hören-, die
stetig den Eindruck vermitteln, als seien hier weit mehr als "nur"
ein Gitarren("kämpfer") am Werk! Welch eine Vehemenz!
Welch eine Wucht! Druck und Wucht darf man ohne Zweifel auch dem
folgenden, erstklassigen "Move on" attestieren, dessen
Riffs und Licks voller Heavy Zeppelin-Flair stecken. Dann der
prächtige, fast 6-minütige, massive Heavy-Blues "Cryin'
in the rain", dessen vor Kraft nur so strotzende, schwerblütige
Riffs, Rhythmen und Gitarrenwände an allerbeste Mountain-Tage
zu erinnern scheinen. Bleibt prima hängen, diese Nummer!
Und es kocht! Die überschäumenden, glühenden Gitarrenausflüge
in den Breaks (ergänzt von wunderbaren Twin-Licks) lassen
alle Dämme brechen. Klasse! Wie auch beispielsweise die von
tollen Gitarrenlinien umgebene, etwas ruhigere Blues-Ballade "After
the storm", der hämmernde Rock-Kracher "Killing
time" mit seinem feinen Southern-Flair (tolle Twin-Licks,
mächtiges, fettes, flinkes Gitarrensolo), der Slide-und Riff-getränkte,
direkt und geradeaus rockende Fetzer "Gambling man"
mit seiner bestens zur Luftgitarren-Akrobatik und zum Headbangen
geeigneten Power, der furiose "Thunder"-Rocker "Not
enough" mit seinen treibenden Basslinien, den mächtig
Gas gebenden Drums und den bollernden Gitarrenriffs, die wunderschöne,
von herrlichen Double-Leads umgarnte, melodische, southern-inspirierte
Power-Ballade "Long way from home" (klingt fast wie
eine Art "Whitesnake goes Southern"), der von wirbelnden
Gitarrenläufen geprägte, großartige, ordentlich
abgehende Instrumental-Boogie "Voodoo cock's revenge",
der trockene Riff-Kracher "Brother to brother", oder
der höllische Uptempo Southern-/Boogie-/Blues-Rock'n Roll-Ritt
"Be alright"! The Force machen ohne Kompromisse da weiter,
wo sie mit ihrem Debut aufgehört haben, ja legen in puncto
Songqualität, Spielfreude und Power vielleicht sogar noch
einen "Tick" zu! Erneut ein starker, diesmal rund 67
Minuten währender, deftiger, dampfender, druckvoller (Heavy)-Blues-/Rock-/Boogie-/Power-Trip
voller Southern- und Biker-Flair, der tierisch Laune macht!
baerchen records
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"Remember the days, when sex was safe und music was dangerous",
der Slogan gilt für die Band noch immer. Revolution pur ist
angesagt, wenn Drummer Hanns Haurein öffentlich zugibt, dass
er inzwischen vom ewigen Touren und vom Labelanbiedern die Schnauze
gestrichen voll hat, vor allen Dingen dann, wenn nicht viel dabei
rum kommt und man mit seinen eigenen Kompositionen möglicherweise
zum Sklaven eines vermeintlich großen Unternehmens wird
und die Gewinnmargen von dort diktiert werden. Das ist einfach
nichts für dieses ehrliche Rocktrio, das zwischenzeitlich
mit Dany Glinz zu einem Quartett angewachsen war. Der verließ
die Band Ende des Jahres 2006 und so standen für das Einspielen
des neuen Albums genau dieselben Musiker zur Verfügung wie
eben auf dem Erstlingswerk.
Die Band um Ex-Vera Kaa-Schlagzeuger Hanns Haurein weiß,
wo der Hammer hängt. Da haut man uns von Beginn an mit dem
Eröffnungstrack "Back Where I Belong" handfeste
und eingängige Riffs um die Ohren. Dazu Slides, dass die
Schwarte kracht und die rauchige und knurrige Stimme von Mark
Elliott vervollständigt den Song zu einem echten Kracher.
Respekt! Dazu gibt es ordentlich Groove, der sich im Folgesong
"Move On" ohne Pause fortsetzt. Der Bass walzt sich
durch das Stück und der Hard Rock der Siebziger Jahre rockt
so richtig aus der Hüfte und anschließend aus den hauseigenen
Boxen.
Der Schrei nach ordentlichem Rock setzt sich mit "Cryin'
In The Rain" fort, wobei mir beim Durchhören durchaus
immer wieder der Titel vom Whitesnake-Album "Saints And Sinners"
durch den Kopf geht. Richtig überzeugend kommt die Band bei
"After The Storm" rüber. Das sind
Thin Lizzy-Sounds in bester Manier, wie sie die Altmeister kaum
besser spielen konnten. Es verfestigt sich die Annahme, dass The
Force mit dieser neuen Scheibe einen Volltreffer gelandet haben.
So bluesig rockig und eingängig haben wir in der letzten
Zeit nicht besonders viel zelebriert bekommen.
Ohnehin hat man sich nicht lumpen lassen. Man scheint vor lauter
Ideen nur so zu sprühen, denn immerhin 15 Titel haben den
Weg auf den Silberling gefunden. Das ist eine Menge Arbeit, aber
im Little Creek Studio in der Schweiz lässt sich offensichtlich
mit hoher Qualität aufnehmen.
Dazu kommt, dass der Sound fantastisch ist und es beim Abspielen
von "Voodoo Cock's Revenge" so richtig in der eigenen
Hütte qualmt. Die Songs sind überwiegend im Midtempo
gehalten und wirklich jeder Einzelne versprüht einen Hauch
von Esprit, der dem ehrlichen Rocker gut zu Gesicht stehen dürfte.
Wie schon beim Vorgänger auch, finden wir den einen oder
anderen artverwandten Gitarrenriff von AC/DC, wobei dies auf Live-Aktivitäten
von The Force neugierig machen sollte. Das rockt ganz einfach!
Und wenn sich dann schöne und ins Ohr fräsende Soli
dazu gesellen, ist der geneigte Fan an sich mehr als zufrieden.
Aus der Rolle fällt auf dem neuen Album wirklich gar nichts.
Das ist eine Hommage an die großen 70er-Rockzeiten in einem
zeitlich angepassten und modernen Soundgewand. Es ist vollkommen
wurst, ob man sich das stampfende "Put It Right Back"
mit deutlichen Chorgesängen gibt oder das im Vergleich dazu
rasante "Not Enough" (der AC/DC-Kracher "Let There
Be Rock" lässt grüßen) gibt. Hinter allem
steckt ein konsequentes und durchdachtes Songwriting, bei dem
es der Band gelungen ist, Spielfreude, Groove und pure Rock'n'Roll-Energie
an den Hörer weiter zu geben.
Balladen wirken zu keiner Phase kitschig ("Long Way From
Home"), Boogie-Rhythmen bringen die Wände fast zum Einstürzen
("Voodoo Cock's Revenge") und das coole "Be Alright"
macht eigentlich auch dem Letzten klar, dass hier eine wunderbare
Scheibe entstanden ist. The Force machen keinen Hehl daraus, dass
sie ihre Inspiration aus den 70er-Jahren ziehen. Da sind es Status
Quo, die bereits genannten Thin Lizzy und AC/DC und in ruhigen
Minuten Ann und Nancy Wilsons Heart. Im Boogie kommen die Großmeister
von ZZ Top zur Geltung und wer aufmerksam zuhört, wird sicherlich
noch den einen oder anderen Ideengeber finden. Geklaut ist hier
wahrlich wenig. The Force ist es gelungen, auf ganz elegante Art
und Weise große Musik neu aufzunehmen und dabei eine riesige
Portion an eigenem Antrieb und Innovation mit einzubringen. Eine
richtig geile Scheibe, voller gutem Hard Rock mit wohl dosierten
und an den richtigen Stellen eingesetzten Ausflügen in den
Südstaaten-Rock.
Gratulation in die Schweiz, meine Laune war heute Abend nicht
vom Feinsten. Das hat sich jetzt nach mehrmaligem Hören geändert.
Prost und auf ein Neues!!! Die Band hat übrigens mit Oni
Logan (Ex-Lynch Mob) einen Sänger für anstehende Auftritte
verpflichtet. Damit dürfte das Gitarrenspiel von Mark Elliott
noch mehr zur Geltung kommen.
rocktimes.de
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| Mit dem zweiten Album setzt das
europäische Rock-Trio (England, Deutschland, Schweiz) den
eingeschlagenen Weg konsequent fort: Hard-/Heavyrock mit fetten
Southern-Roots, herausragender Gitarrenarbeit und rauer Gesang
von Mark Elliott und perfekt auf den Punkt gespielten Rhythmus-Teppich.
15 Songs im Geist der grossen 70er Bands wie Led Zeppelin, Thin
Lizzy, Free etc. von GURD-Mastermind V.O. Pulver in modernen,
überaus wuchtigen und fetten Sound verpackt. Bereits mit
dem ersten Album "The Force" kassierte die Band durchweg
höchstes Kritiker-Lob (in Auszügen nachzulesen unter
ww.theforcewebsite.com) und etablierte sich auch international
als eine der besten Bands in diesem Genre. "Voodoo Cock's
Revenge" lässt bei Fans vorgenannter Stilrichtung kaum
Wünsche offen. Von erdigen, mächtigen Desert-Mid-Temporockern
über bluesige Balladen mit feinsten Harmonie-Gitarren (und
überraschenden, mitunter fast schon Progrock-mässigen
Arrangements) bis hin zu krachenden Rocksongs - alles mit hervorragendem
Gespür für tolle Gesangsmelodien vorgetragen.
just for kicks music
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Das höllische Trio “The Force” meldet sich mit
dem brand neuen Longplayer “Voodoo Cock’s Revenge”
zurück. Die England/Schweiz/Deutschland Formation unterstreicht
was sie mit dem letzt jährigen Debut Album angefangen hat.
Kerniger 70er Rock mit Südstaaten Einfluss. Als erstes sticht
das geile Cover Design mal gleich ins Auge, so muss das sein,
bravo Jungs! Gegeizt wurde auch bei den Songs nicht, gleich 15
Tracks schafften es auf ihr zweites Album und soundtechnisch gibt
es auch wenig zu motzen. Im Gegensatz zum Debut, haben „The
Force“ hier fast gänzlich auf ihren 80er Touch verzichtet,
gespielt wird 70’s Stadion Rock ala „Thin Lizzy“
oder „Led Zeppelin“ was die Band auch verdammt gut
beherrscht. Neben kernigen Rock Songs wie „Back Where I
Belong“ oder „Cryin’ in the Rain“ wird
zwischendurch auch mal die Blues Schiene gefahren und auch dieses
Gebiet beherrschen „The Force“ in Perfektion wie man
vielleicht als Beispiel am Song „After the Storm“
hören kann. Wie ihr wisst, haltet sich meine Euphorie für
70er Rock stark zurück, dieses Album weist allerdings ein
70er Flair auf, das kaum zu beschreiben ist. Ob mir die Zeit nun
gefällt oder nicht, „Voodoo Cock’s Revenge“
hört sich einfach verflucht nochmals an, als ob es tatsächlich
in den 70er aufgenommen wurde, das kann man in diesem Fall durchaus
als grosses Kompliment ansehen. Die Riffs, die Solos, der Gesang,
hier wird kompromisslos gerockt und mit der Harley geprotzt. Beim
Sound von „The Force“ erscheinen bei mir Bilder von
„Hell Angels“, heissen Oefen und leicht bekleideten
Weiber, der perfekte Soundtrack also für die Route 66! Die
CD solltet ihr dringend einmal probe hören, ich bin mir sicher
der eint oder andere von euch, steht total auf diesen Sound. Musikalisch
gesehen befindet sich „Voodoo Cock’s Revenge“
auf dem höchsten Niveau, nun sollte man nur noch einwenig
70er angefressen sein und dann knallt die Scheisse voll rein!
Anspieltipps: "Gambeling Man", "Waiting for so
Long"
Autor: Vince sleazemetal.com
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"Voodoo Cock's Revenge" - Was für ein Pfund! 15
Songs, kein einziger Ausfall, und die Liste der "zitierten"
Bands aus 25 Jahren Rockgeschichte reicht von Whitesnake über
Thin Lizzy, Y&T, Blue Murder, AC/DC, 38 Special, Tangier,
Great White, Brother Cane, Molly Hatchet bis zu ZZ Top. Die Hammerproduktion
knallt einem frontal entgegen. Frontmann Mark Elliott bewegt sich
Gesangs-/Gitarrentechnisch in den Spären eines Dave Meniketti.
Bassmann Beat Schaub sorgt für den Vorwärts-Groove und
Drummer Hanns Haurein haut rein, was die Felle hergeben. Die Hard-Rock
VÖ des Jahres, mehr (ausser der neuen Great White CD!) braucht
es nicht um die Genre-Fans zufrieden zu stellen! "Gambling
Man" und insbesondere die Power-Ballade "Long Way Home"
- beides absolute Hymnen - haben obendrein das Zeug zu Rock-Klassikern
zu werden!
www.southern-rock.de
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70s style hardrock with blues-roots. Sounds as if Muddy Waters
was f***ed by Jimmy Page in AC/DC's tourbus with Phil Lynott and
Joe Bonamassa watching through the window.
CD Baby (USA)
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The Force ist ein in der Schweiz gegründeter
deutsch-britischer Zusammenschluss (Drummer Hanns Haurein und
Gitarrist Mark Elliot), die mit Bassist Beat Schaub noch ihre
Schweizer Komponente erhalten haben. So 2002 gegründet machten
sie sich auf ihre gemeinsame Liebe bluesgetränkten Gitarrenrock
auszuleben. Hat man sich anfänglich noch mit Cover-Versionen
von Free, Joe Bonamassa, Popa Chubby, Robin Trower oder ZZ Top
begnügt, kamen mit der Zeit immer mehr eigene Songs dazu,
die so nach und nach das Live-Repertoire übernahmen. 2004
haben The Force ihre erste CD „First Takes“ live im
Studio aufgenommen, die ausschließlich über die Homepage
der Band (www.theforcewebsite.com) bezogen werden kann. Betrachten
wir also mal „The Force“ als echtes Debüt, weswegen
sich die strenge Miene gleich wieder etwas entspannt. An ihren
Instrumenten macht den Herrschaften so schnell keiner was vor.
Exzellent produziert kommen die fetten Riffs, die an Bands wie
AC/DC, Foghat, Free, Krokus, Molly Hatchet oder ZZ Top erinnern,
der pumpende Bass und ein vor Dynamik strotzendes Schlagzeug voll
zur Geltung und verschmelzen zu einer Soundwand, die die Spielfreude
herausstellt und einen mitreißt. Mark Elliott brilliert
hier zudem nicht nur mit einer herausragenden Gitarrenarbeit,
die teilweise zwar nicht sonderlich innovativ, aber dennoch ziemlich
effektiv ist, sondern überzeugt auch mit seiner bluesgetränkten
Stimme. Für Fans auf jeden Fall eine gute Wahl, hier macht
man nichts falsch. Zu beziehen ist die einer LP nachempfundenen
CD, die leider ohne Texte im Booklet auskommen muss, beim Mailorder
in Heiligenstedten (www.justforkicks.de). Würde abschließend
nur mal gerne wissen, ob der Bookletspruch “Remeber the
days when sex was safe and music was dangerous” wirklich
ernst gemeint ist?!
Bewertung: 7 von 10 Punkten
OBLIVEON - Metal und Gothic Magazin-
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Live Review The Force Support
von M3, Z 7 Pratteln -11.12.05-
Dieser eisige Sonntagabend stand ganz im Zeichen von bluesigen
und rockigen Rhythmen. Als erstes gingen The Force auf die Bühne,
die mit ihrem stark verwurzelten 70er Sound, der perfekte Einstieg
für M3 war. Rein von der technischen Seite ist The Force
eine absolut bemerkenswerte Combo, die durch einen fetten Sound
zu überzeugen wusste. Trotz der ab und zu durchschimmernden
AC/DC-Vibes spielt das Quartett sehr eigenständig und präsentierte
mit Don't Believe A Word von Thin Lizzy einen passenden Coversong.
Optisch passt das Outfit, Marke Street-Rebel-Look, perfekt zur
musikalischen Umsetzung und ich denke, wir werden zukünftig
noch einiges von The Force hören. |
"Remember the days, when sex was
safe und music was dangerous", das ist der Spruch, der mich
auf der Cover-Innenseite einer CD anspricht, die kürzlich
von einer Band aus der Schweiz herein kam. Die Formation heißt
The Force. Dabei handelt es sich um ein Trio, welches von der
Besetzung her nicht unerfahren ist. Da haben wir zum einen Sänger
und Gitarrist Marc Elliott, ein Engländer, der in der Londoner
Szene als Session- und Studiomusiker sehr gefragt ist. Des Weiteren
spielt Beat Schaub die Bassgitarre. Er ist Schweizer und genießt
in seinem Land einen ausgezeichneten Ruf als Bassist. Und um der
Band dann endgültig internationales Flair zu verleihen, spielt
Hanns Haurein aus Deutschland die Drums. Ob der Name des Schlagzeugers
jetzt reiner Zufall ist, muss ich erst erfragen. Diese erste offizielle
CD von The Force hat es in sich. Aufgenommen im 'Little Creek
Studio' in Gelterkinden in der Schweiz, kommt da ein richtig kerniger,
kraftvoller Blues-Hard Rock zu uns. Dazu gibt es typischen Southern
Rock und das alles mit einem richtig guten Sound. Die Musiker
scheinen meines Erachtens von so großen Bands wie Lynyrd
Skynyrd, ZZ Top und ein bisschen Thin Lizzy u.ä. beeinflusst.
Die Album-Rückseite ließ so etwas auch schon erahnen,
denn da entdecke ich die Band im Südstaaten-Look mit einer
Fender Stratocaster und einem Fender Precision bewaffnet, dazu
im Hintergrund einen abgestellten Harley-Chopper. The Force sagen
"Cheers" zu ihren Ladies und bieten bereits mit dem
ersten Song "Feel Alright (On A Saturday Night)" einen
richtig straighten Südstaaten-Rock 'n' Roller. Was sofort
auffällt, ist dieser typische 'dreckige' Gitarrensound, der
eben bei der Kombination Fender und Marshall heraus kommt. "Bad
Luck" ist ein harter und kompromissloser Blues. Und ob jetzt
bei "Stray Dogs" AC/DC oder die Eidgenossen von Krokus
als stilistischer Pate zur Verfügung standen, ist an sich
auch egal. Fakt ist, dass das mächtig rockt. In "Wild
Horses" wird das Blues-Schema etwas ruhiger angegangen und
mit "When The Night Comes Down" gibt es einen tollen
Boogie, der mich an ZZ Top erinnert. An diesen Beschreibungen
merkt man, so glaube ich, worum es der Band geht. Auch wenn zum
Ende der CD mit dem Song "Woman On My Mind" ein typischer
Hard Rock vorliegt, glaube ich, dass The Force nicht das Rad neu
erfinden wollen. Sie spielen offensichtlich die Musik, die ihnen
Spaß macht und mit der sie verwurzelt und von der sie beeinflusst
sind. Ganz besonders gut kann ich mir vorstellen, dass die Combo
live gut kommt und schon jetzt habe ich beschlossen, eine erste
Möglichkeit dahingehend zu nutzen, der Band einen Besuch
abzustatten. Hier bleibt kein Fuß still stehen und auf der
Platte gibt es für mich keinen Ausfall. Eine echte Vollbedienung
in Sachen 'ehrliche harte Rockmusik'. Leider wird solchen Bands
zu wenig Beachtung geschenkt, denn hier spielt wohl auch echtes
Lebensgefühl noch eine wichtige Rolle. Die Band hatte im
Jahr 2004 bereits eine EP mit 6 Liedern eingespielt. Diese als
auch das Album kann man im bandeigenen Shop über die Homepage
beziehen. In Deutschland wird das besprochene Album von 'Bärchen
Records' und dem 'SRA Musicshop' vertrieben. Schöner Geheimtipp
(noch!) und ein Gruß in die Schweiz. "Born to be wild!!!"
Ralf 'Jogi' Ruhenstroth -www.rocktimes.de-
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THE FORCE – The force
Earforce/Disctrade
Hinter dieser Band steckt eine interessante Geschichte. Vor rund
vier Jahren trafen sich der britische Gitarrist und Sänger
Mark Elliot, der deutsche Drummer Hanns Haurein und der Schweizer
Bassist Beat Schaub, die nicht nur alle in unserer Alpenrepublik
wohnhaft sind, sondern alle schon in nationalen Projekten involviert
waren (zum Beispiel zusammen mit Berühmtheiten wie Marc Storace,
Mani Maurer, Vera Kaa, Polo Hofer, Fernando von Arb oder Tony
Castell) - Die gemeinsame Liebe zu den grossen Hardrock Acts der
70er, wie Led Zeppelin, Free, Thin Lizzy oder Lynyrd Skynyrd,
verband die Drei und führte zur Gründung von The Force.
Zwischenzeitlich war man in den europäischen Clubs unterwegs
und als Band von Bob Tench (Humple Pie), verfolgte aber auch immer
das Ziel, als eigenständige Band Fuss zu fassen. Nun liegt
das erste offizielle Studio-Album vor, das in den "Little
Creek Studios" von H. Haurein's Schwiegersohn V.O. Pulver,
seines Zeichens Chef der Metal-Formation Gurd, aufgenommen und
mit dessen Mithilfe auch produziert wurde. Musikalisch bewegen
sich The Force im Umfeld ihrer Lieblingsbands, das heisst tief
in den 70ern verwurzelt, "when sex was safe and music was
dangerous", wie sie selber sagen. Zwölf verhältnismässig
harte, von Blues durchtränkte Nummern hat die Formation aufgenommen.
Hart bedeutet in dem Fall eben ganz klar Hardrock und nicht nur
Rock. Ebenso deutlich ist eine Schlagseite in Richtung Southern
Rock der Marke Molly Hatchet, 38 Special oder eben Lynyrd Skynyrd
auszumachen. Die Tracks verbreiten mit tiefgehendem Groove und
dem Flair für's Wesentliche, das berühmte, mit Rauchschwaden
und Whiskey-Geruch durchsetzte Club Feeling. Durch die erkennbare
Spielfreude, wird das live bestimmt noch besser rüber kommen.
Veranstalter von Biker Treff's sollten sich für den kommenden
Sommer schon mal mit der Band in Verbindung setzen.
Punkte: 9.2 von 10
Chris C., Metalfactory |
Die Schweiz rockt, zu diesem Fazit muß man
kommen, wenn man all die Stereotypen wie Alphorn, Käse &
geheime Schließfächer außen vor läßt
und sich das neue Album der High Energy-Rocker THE FORCE zu Gemüte
führt. Die international besetzte Band steht in Tradition
der großen ehrlichen Rockformationen, wie u a Led Zeppelin,
Free, Thin Lizzy & Lynyrd Skynyrd. Erfreulicherweise hört
man das auch den zwölf Songs an, die mit viel Gefühl
und noch mehr Power aus den Boxen knallen. Es sind harte, bluesgetränkte
Rocksongs Gitarrenarbeit und einem sehr kraftvollen Sänger.
Jetzt bedarf es nur noch etwas positive Presse und wir sollten
die sympathischen Rocker bald auch im größeren Rahmen
sehen - verdient haben sie es!
Just For Kicks (D) |
"Remember the days when sex was safe and music
was dangerous"... - tolles Motto des großartigen, in
der Schweiz ansässigen, multi-nationalen Trios "The
Force" um die 3 gestandenen Rock-Veteranen Hanns "Haurein"
Hanneken aus Norddeutschland am Schlagzeug, Beat Schaub aus der
Schweiz am Bass und dem britischen Sänger und Meistergitarristen
Mark Elliott, einem der jahrelang gefragtesten Studio-und Session-Musiker
der Londoner Rockszene, der vor Jahren u.a. mit dem unvergessenen
Rory Gallagher zusammenarbeitete. Wow, und was liefert diese Truppe
für ein, im wahrsten Sinne des Wortes, "Hammer"-Debut
ab, wie es amerikanischer und professioneller nicht klingen kann:
Schnörkelloser, massiver, druckvoller, von gewaltigen, "hämmernden"
Riffs geprägter, kochender, fetter, voller Southern Rock-Flavour
und Biker-Flair steckender, beinharter, "ass-kicking"
Gitarren-/Blues-/Boogie-Rock, dessen Intensität einen mit
einer solchen Power in den vermeintlichen "Harley-Sattel"
drückt, daß es nur so raucht! Da werden Erinnerungen
wach an Bands wie Molly Hatchet, ZZ Top, Mountain, Steppenwolf,
Foghat, Free und Thin Lizzy, aber auch an jüngere Bluesrock-Größen,
wie beispielsweise Joe Bonamassa! Und doch entwickeln The Force
aus all diesen Stilelementen ihr ganz eigenes Ding, das wie ein
präzises, aber mächtig dampfendes Schweizer Uhrwerk
seine Runden dreht! Die 3 sind exzellente, wie gesagt, ungemein
erfahrene Musiker, immer noch hungrig den puren, harten, dreckigen
und ungezwungenen Rock'n Roll zu zelebrieren. Großartig
Mark Elliott's rauer, kraftvoller Gesang, der geradezu prädestiniert
für dieser Art von Musik ist, und seine fantastische, fulminante
und virtuose Gitarrenarbeit. Zum Teil hat man den Eindruck, als
seien hier weit mehr als nur ein Gitarrist am Werk, so drückend,
dominant und wild "faucht" schallt einem dieses massive
"Gitarrengebrüll" entgegen! Wie die röhrenden
Motoren einer Armada von Harleys, die sich unaufhaltsam ihren
Weg entlang endloser Highways bahnen. Dazu prächtige, pumpende
und antreibende Basslinien, sowie Hanns Haurein's trockene, ungemein
dynamische und powernde Bedienung der Schlaginstrumente! Diese
Musik verfügt nicht nur über eine gewaltige Kraft, sondern
vermittelt auch ein wunderbares Gefühl von unbeschwerter
Freiheit! Rock'n Roll rules! Los geht's mit dem voller Southern-/Biker-Flair
steckenden, donnernden Bluesrock-Riff-Kracher "Feel alright
(on a Saturday night), der uns gleich von der ersten Sekunde an
erwartungsvoll auf die folgenden 51 Minuten einstimmt, die dann
auch in puncto ehrlicher, kochender Bluesrock-/Boogie-Konsequenz
keine Wünsche offen lassen! Es folgt mit dem bärenstarken
"Bad luck", ein packender, schwerer Heavy-Bluesrocker,
dessen raue, monströse Riffs und Licks direkt ins Blut gehen!
Zudem begeistert Elliott mit glühenden, fetten Slide-Attacken!
Krachende Schlagzeug-Rhythmen, kantige, schwer brodelnde Riffs
und ein mächtige Gitarren-Gewitter dominieren das anschließende
"Stray dogs", ehe die Jungs bei dem morz abgehenden
"Ain't talking about love" mit Vehemenz das Gaspedal
durchdrücken! Ein überschäumender, rasanter Blues-Southern-Rock'n
Roll-Boogie-Ritt, der wie ein unaufhaltsamer "Boogie-Train"
in unsere Gehörgänge rauscht und sich dort ohne Gnade
seinen Weg der Begeisterung bahnt! Große Klasse! Wie auch
die famose, von satten Heavy Twin-Gitarren umsäumte, ungemein
kraftvolle, durchaus harte, raue, aber auch voller Gefühl
und Melodik steckende, 6 1/2-minütige Slow Blues-Nummer "Wild
horses" mit ihren exzellenten, furios wirbelnden, voller
Classic Rock-Flair steckenden Gitarrensoli, die einmal mehr Elliott's
Klasse an den 6 Saiten eindrucksvoll unter Beweis stellen. 1 A-Blues-Boogie
voller Dampf und feinem Southern-Flair steht dann wieder mit "When
the night comes down" und "Boogie on down" auf
dem Programm. So geht es munter weiter! Bis zum Ende des Albums
ziehen die Burschen ihr Ding kompromißlos durch. Es gibt
quasi keine Verschnaufpause! Ein toller, harter, dreckiger, southern-inspirierter,
kochender Groove-Blues-Boogie-Rock'n Roll"- Ritt, der für
Furore sorgen und "The Force" schnell einen festen Platz
in den Herzen der Genre-Fans einbringen dürfte! Stark!
Bärchen Records (D) |
Das R&B-Kraftpaket «The Force» lässt
auf ihrer gleichnamigen neuen CD keine Wünsche offen. Die
musikalische Palette der routinierten vierköpfigen Gitarrenband
reicht vom straighten Boogie über kernigen Hardrock bis zum
melodischen Blues.
Sänger und Gitarrist Mark Elliot, Bassist Beat Schaub, Drummer
Hanns Haurein und Gitarrist Dany Glinz sind dem Musikfan durch
ihre längjährige Arbeit bei verschiedenen renomierten
Acts wie etwa «Rory Gallagher», «Krokus»,
«Vera Kaa Band» oder «Company Of Wolfes»
bekannt. 12 starke, professionell eingespielte Songs präsentieren
«The Force» in orginalgetreuer Rockmanier. Durch eine
gekonnte Mischung aus traditionellem Rockhandwerk und moderner
Produktion ist ein zeitgemässes Produkt bewährter, echter
Rockmusik entstanden. Schnörkellose Arrangements und starke
Emotionen transportieren ein Lebnsgefühl das die Band in
eingenen Worten wie folgt umschreibt: «Remember the days
when Sex was safe and music was dangerous!». Allerdings
schwingt dabei eher Selbstironie als Wehmut mit und «The
Force» ist sicher mehr von Morgen als von Gestern.
www.rfv.ch |
Die Freude an meiner Lieblingsmusik (neben Southern
Rock selbstredend) haben mir in den letzten Jahren immer wieder
einige olle Säcke ziemlich verleidet. Zuletzt Pat Travers mit
seinen unmotivierten Haudrauf-Bluesrock Produktionen. Null Boogie,
kein Groove, no Soul, just Guitar-Overkill und tausendfach wiedergekäute
Standards. Sogar viele der nachrückenden Junghelden ergehen
sich in endlose Blues-Scharmützel und vergessen den Grund,
aus dem ich eigentlich hier bin: Ich will Spaß!
Entsprechend vorsichtig legt man heutzutage Bluesrock-CDs auf und
macht sich vorsichtshalber schon mal auf eine weitere gepflegte
Stunde Langeweile gefasst. Vor allem, wenn die Protagonisten schon
ein paar (mehr) Jährchen in der einschlägigen Tretmühle
hinter sich haben.
THE FORCE kommen aus der Schweiz und bestehen aus einem Engländer,
einem Osnabrücker - dessen Nachname mich nicht zu Wortspielen
verleiten wird! - und dem obligaten Quoten-Schweizer. Alle drei
haben eine lange Vita, manche Namen darin tauchen immer wieder
auf (z.B. KROKUS und die auch bei uns bekannte NDW-Band VERA KAA),
andere klingen in den Ohren des Spezialisten mächtig beeindruckend
(COMPANY OF WOLVES und natürlich Rory Gallagher, genau wie
Bob Tench von HUMBLE PIE), aber all das verrät ja nichts
über das Potential einer Band.
Also, ich sag's gleich, seit "Have Mercy!" von BOOGIE
STUFF ging mir keine Blues'n'Boogie CD mehr so rein wie dieses
Debut von THE FORCE. Liebe Gleichdenkende, ist es nicht der Hammer,
wenn man nach 30 Sekunden des ersten Songs die Luftgitarre aufbläst?
Diese erste Nummer heißt Feel Alright (On A Saturday Night)
und ist textlich gesehen natürlich ein Kalauer. Erstens:
Warum nur Samstagabends? Zweitens: Den Song hat in leicht anderer
Form und zur Befriedigung allerniedrigster Bedürfnisse der
Münchner Mega-Gitarrist Charly Braun schon vor 25 Jahren
gespielt. Will sagen: Mit so einem Brecher wird man auch in 100
Jahren noch das Volk auf die Beine bringen. Man muss dieses Volk
nur zum Propheten tragen, denn das hier ist hard rockin' Boogie
aus dem Rock'n'Roll-Handelsvertreter-Musterkoffer. Gitarrist Mark
Elliott (hab ich den nicht irgendwann mal im Vorprogramm einer
geilen Band, möglicherweise Gallagher, gesehen?) packt alles
aus, was ein Gitarrist dieser Provenienz auspacken kann - und
zwar ohne entnervendes Vaughan-Fendergetöse.
Aber das ist nur der Anfang. In der Folge ergehen sich die drei
Basisrocker in heftigstem Blueslärm, Kollege Ipach sagt etwas
von "vorhersehbar", was zweifelsohne stimmt, aber aufgrund
seiner Frische und Intensität in dieser Form ein Highlight
darstellt. Da treten Ähnlichkeiten zu genanntem Pat Travers
auf, Rick Derringer und Johnny Winter dürfen nicht unerwähnt
bleiben, allerdings auch so manche Kapelle mit Hardrock-Wurzeln
erscheint auf dem Schirm. Der Unterschied ist einfach, dass THE
FORCE diesen an sich altbackenen Stoff fröhlich, unbekümmert
und wie soeben erfunden an den Mann bringen. Keine Materialschlachten,
nur ein fettes Trio im Spielwahn.
Elliott hat die Befähigung, ganz alleine wie zwei Gitarristen
zu klingen. Dabei kommen in Verbindung mit seiner Stimme zwangsläufig
Gedanken an THIN LIZZY auf. Siehe z.B. Ain't Talking About Love,
ein gewaltiges Riffmonster. Dazwischen immer wieder ein Boogie
wie When The Night Comes Down, gnadenloses Solo übrigens,
ein paar Southern-Exzesse (für die Unwissenden: das ist immer
dann, wenn eine Band im Gleichschritt nach vorne marschiert und
etwaiges Unkraut niederstampft), dann doch zwei SRV-Klone mit
Boogie On Down und Double Trouble, und wieder Blues'n'Boogie.
"The Force" ist ein Klopfer erster Güte. Rock
& Roll, gespickt mit allen Klischees der letzten Jahrzehnte,
einer sensationell simplen Message, das aber aktuellst und sympathisch
rübergebracht und deswegen so geil. Außerdem ist die
CD hervorragend produziert.
Der allergrößte Blödsinn zum Schluss: Diese CD
ist, als wäre die Zeit stehen geblieben und alles noch so
wie früher [so weit, so gut]. Im Cover steht "Remember
the days when sex was safe and music was dangerous". Wenn
Rock & Roll sicher und Sex nicht mehr gefährlich ist,
können wir uns erschießen. Oder steht hier wer auf
Marc Terenzi und Sarah Connor?
Fred Schmidtlein, Home of Rock (D)
|
The Force - The Force (Earforce)
Lynyrd Skynyrd, ZZ Top, Free, Thin Lizzy – alles große
Namen und definitiv auch Inspirationsquellen für die deutsch-schweizerische
Blues & Southern Rock-Kapelle The Force, die mit ihrem zweiten
Album, schlicht und einfach „The Force“ betitelt,
ein echtes Klasse-Werk auf den Markt gebracht haben. Es mag so
klischeehaft klingen, aber es ist tatsächlich so: Hier werden
die besten Elemente des knackigen Suisse-Hardrock mit den Ingredienzen
der ganz großen Namen kombiniert, darunter auch Riff-Rock-Kapellen
wie AC/DC und Krokus. Dreckiger Sound, eine herrliche Atmosphäre
und genügend Eier, um sich gegen die starke (u.a. einheimische)
Konkurrenz zu behaupten. Dazu eine unheimliche Partytauglichkeit
in Stücken wie „Feel Alright (On A Saturday Night)“
und dem schwungvollen „Ain’t Talking About Love“
(kein Van Halen-Cover!). Das ist „The Force“! An Melodien
wird auch nicht gespart, so dass „Wild Horses“ und
„Double Trouble“ sich rasch zu tollen Ohrwürmern
entwickeln. „Zu Stücken wie „Bad Luck“
und „Boogie On Down“ hingegen darf das Tanzbein geschwungen
werden. Und wem dies immer noch nicht cool genug ist, der kann
sich ja vom recht harten „Stray Dogs“ den Hintern
versohlen lassen. Leute, das ist ein Album, über das man
nicht viele Worte verlieren muss. Lest euch die Bandnamen eingangs
der Rezension durch, stellt euch die Stimmung einer Lynyrd Skynyrd-Show
vor und versüßt euch nach der Anschaffung dieses tollen
Kleinods einige Stunden mit dem coolen Rock & Roll von The
Force. Auf solch eine relaxte Platte sollten selbst die ganzen
populären Jam-Rock-Bands aus den Staaten neidisch sein. Oh
Yeah!
Autor: [deadnextdoor], Walls Of Fire (D)
-online magazine- |
Das in der Schweiz ansässige Trio THE FORCE
sieht sich in der Tradition alter Blues-/Hardrock-Helden wie Free,
Jeff Beck, Robin Trower, ZZ Top, Led Zeppelin, Thin Lizzy oder
Lynyrd Skynyrd und legt mit dem gleichnamigen Album ein grundsolides
Debut vor.
Wer auf satte, bluesgetränkte Gitarren, heisere, versoffene
Vocals und groovende Drums steht kann hier nichts falsch machen.
Äusserst professionell produzierte CD.
7.5 Punkte
Götz Kühnemund, Rockhard |
Der Leitsatz der Vollblut Rocker: “Remember
the Days when Sex was Safe and the Music was Dangerous”
der im Booklet steht, passt wirklich wie die Faust aufs Auge zu
“The Force”. Mit ihrem fetten 70/80er Sound erinnern
sie unweigerlich an die goldenen Tage wo noch echte Rocker auf
der Bühne standen, eine Gitarre in der einen, eine Whiskey
Flasche in der anderen Hand und in der dritten ein Weibsbild gehalten
wurde. Das pure Gegenteil also zu heute, wo die Bands aussehen
wie Jura Studenten und auf Teufel komm raus, alle möglichen
Stile vermischen wollen. „The Force“ spielen satten
Südstaaten Hardrock mit einer Priese Blues, wie man beim
Song „Bad Luck“ unschwer erkennen kann. Wer wie ich
nicht auf Blues steht, bekommt dennoch eine volle Dröhnung
Hard Rock verpasst. „The Force“ leben in der Schweiz,
doch ausser Basser „Beat Schaub“ hat keiner der Jungs
den Schweizer Pass. „Mark Elliot“ stammt aus England
und Drummer „Hanns Haurein“ aus Deutschland. Der Opener
„Feel Alright“ hört sich doch schon ganz cool
an, noch besser gefällt mir allerdings „Stray Dogs“
und das schnelle „Ain´t Talking About Love“
nicht zu verwechseln mit dem „Van Halen“ Hit. Das
Album wurde in Geltenkinden/Schweiz im „Little Greek Studio“
aufgenommen und die Produktion ist wirklich perfekt für den
Sound von „The Force“. „Wild Horses“ ist
eine waschechte Blues Ballade, hört sich nicht verkehrt an,
aber nicht ganz so mein Fall. Mir behagen eher die rockigen Songs
und davon gibt es hier ja genug, da hätten wir mal „When
the Night comes Down“, toller Groove, „Double Trouble“
welches mit coolem Gitarren Spiel entzückt oder „Road
to Nowhere“. Um das Album wirklich zu lieben, sollte man
schon ein gewisses Flair für Blues Rock aufweisen, den Namen
„John Lee Hooker“ sollte man zumindest schon mal gehört
haben. Mir persönlich gefällt die Scheibe sehr gut,
musikalisch ast rein und mit einem 100 % 80´s Touch.
Vince -sleaze-metal.com (D) -Online Magazin-
|
| Mit britischem Sänger / Gitarristen, Schweizer
Bassisten und deutschem Drummer liefert dieses in der Schweiz beheimatete
Hard-Rock Trio eine 1a CD ab. Der kompakte Hammer-Sound aus fetten
Brat-Riff-Gitarren, prägnanten Soli (immer auf die 12!), und
präzise aufeinander eingespielter Rhythmustruppe erinnert gekonnt
und dezent an die Hochzeiten solcher Band wie Thin Lizzy (4. &
6. - jeweils mit "Monster-Grooves" und wilden Gitarren-Leads),
Molly Hatchet (1.), Krokus (3.,10.), Victory (12.) oder Great White
(5.) ohne jemals abzukupfern. Tolle Produktion - ein Sound wie eine
Wand - und unglaubliche Spielfreude machen die Scheibe zum absoluten
Tipp für Fans (nicht nur) der genannten Bands!
www.southern-rock.de |
| Handgemachten, ehrlichen Gitarrenrock gibts, wenn sich
Freunde bluesverwurzelter Bands wie Led Zeppelin, Free, Thin Lizzy
oder Lynyrd Skynyrd zusammentun. Das Trio THE FORCE macht genau
diese Musik (...) und bietet hier entgegen dem gängigen Trend
12 harte, bluesgetränkte Rocksongs.
H. Elias Fröhlich, BLICK |
| "The Force" ist harte, bluesgetränkte
Rockmusik mit solider Gitarrenarbeit und ebensolchem Rhythmusfundament.
Das Ganze ist direkt und schnörkellos aufgenommen, klingt rauh
und energiegeladen. Elliott hat eine rauchige Bluesstimme, die perfekt
dazu passt. Der Sound ist nicht sehr innovativ, aber effektiv. Wunderschön
zum Beispiel ist "Wild Horses" mit der süffigen Gitarrenmelodie.
Aber es fallen einem gleich dutzendweise Bands ein, nach denen die
Force-Gitarrenriffs klingen. Allen voran AC/DC, Stevie Ray Vaughan
und auch Krokus. Der Refrain von "Bad Luck" klingt nach
"Voodoo Chile" von Jimi Hendrix, das Riff zu "Boogie
On Down " ist von Vaughan abgekupfert und "Road To Nowhere"
kennt man als "Never Walk Alone" von Steve Lukather. Dennoch
überzeugt das Album, weil es einfach geil gemacht ist.
Rolf Zellweger, Redaktion music.ch
|
Es ist 6.30 Uhr und ich setze mich in mein Auto
um den allmorgendlichen Arbeitsweg anzutreten. Zuhause habe ich
mir noch die Scheibe von THE FORCE eingepackt. Also los Richtung
Buero und THE FORCE in den CD-Player geschoben... Die ersten Klaenge
kommen gut rein: Knackiger Rock mit einer deftigen Prise Blues
vermischt. Die Stimme des Saengers klingt rauh und passt perfekt
zum Sound. Doch nach ein paar Songs habe ich das Gefuehl, dass
hier etwas die Frische und die Spontanitaet fehlt. Auch der Saenger
scheint etwas limitiert, auch wenn ich seine rauhe Stimme eigentlich
mag. Auf der Fahrt zu meinem Buero komme ich bis Song Nr. 6, also
geht’s weiter am Abend kurz nach 17 Uhr, als ich mich wieder
auf den Heimweg begebe. Ja, irgendwie fehlt hier was... Die Band
scheint zu sehr konzentiert auf das spielen der Songs und laesst
dadurch scheinbar jeden Anflug von Spontanitaet im Keim ersticken.
Eigentlich schade. Doch was sagt schon ein einziger Hoer-Durchgang
aus? Also hab ich am darauf folgenden Tag die Scheibe ins Buero
genommen und gleich mal 8 Stunden im Non-Stop-Verfahren auf mich
wirken lassen. Letztendlich kann ich sagen, dass das Gefuehl der
fehlenden Frische mit der Zeit wieder verschwindet – man
beginnt sich nach und nach im THE FORCE-Universum wohl zu fuehlen.
Das Rad wird hier zwar nicht neu erfunden (geht bei dieser Stilrichtung
ja auch nicht mehr wirklich), doch was die Jungs machen, machen
Sie gut. Eigentlich auch kein Wunder, musizieren hier naemlich
Herren, die schon mit einigen bekannten Acts zu tun hatten, so
z.B. Marc Storace, Vera Kaa, Rory Gallagher etc. Wer auf schnoerkellosen,
blues-getraenkten Rock steht, soll sich dieses Scheibe von THE
FORCE (bestehend aus Mark Elliot, Beat Schaub, Hanns Haurein und
Dany Glinz) mal zu Gemuete fuehren. Wunder darf hier keiner erwarten,
doch Anhaenger der oben genannten Stilrichtung finden bei THE
FORCE durchaus saettigende Kost. Ich habe jedoch die vage Vermutung,
das die Band live noch eine Spur besser rueberkommt als auf CD.
7 Punkte
Ralph, Medazzarock (CH) |
Urwüchsige Musik made in Switzerland - Teil
25452. Nach Krokus, Gotthard, Shakra und dem unübersehbaren
Rest der schweizer Genrefamilie, probieren nun auch The Force
ein Stückchen vom Hard Rock-Emmentaler abzubekommen. Im Gegensatz
zu den namhaften Kollegen garniert das Trio seinen Sound noch
zusätzlich mit einer Extraportion Boogie-, Blues- und Southernrock-Elementen,
was das Material bewusst von dem ihrer bekannten Landsmännern
etwas abhebt. Die daraus resultierende Mischung ist handwerklich
hervorragend in Szene gesetzt und erinnert, wie treffend im CD-Booklet
angekündigt, an Zeiten, in denen der Sex noch sicher und
die Musik noch gefährlich war. Die zwölf ohne Ausfall
über die Runden kommenden Songs sind demnach also quasi prädestiniert,
diverse Bikerfestivals zum Beben zu bringen oder eben Fans von
Bands wie Molly Hatchet die Wartezeit bis zur nächsten Scheibe
ihrer Lieblinge etwas zu verkürzen. Genau darin liegt leider
auch das größte Manko von The Force: Man wird beim
Genuss des selbstbetitelten Werks einfach das Geühl nicht
los, jedes Riff bzw. Refrain schon einmal irgendwo anders gehört
zu haben. Aber wie sagte Konfuzius doch einst: "Auch gut
abkupfern will gelernt sein". Und deshalb kann man The Force
wohl ohne schlechtes Gewissen jedem Fan traditioneller Hard Rock-Musik
ans Herz legen.
Manuel Liebler -www.musikansich.de- |
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